Was glückliche Menschen anders machen – Teil 1

Hallo ihr Lieben,

ich bin eben auf ein englisches Video auf YouTube gestoßen, in dem es darum geht, was glückliche Menschen anders machen. Mir hat es so gut gefallen, dass ich gerne den Inhalt auf Deutsch mit dir teilen würde.

Liebe statt Angst

Täglich fällen wir Entscheidungen – über wichtige und weniger wichtige Dinge. Jede Entscheidung, die getroffen wird, basiert entweder auf Angst und Liebe. Krieg, Mord, Betrug, Diebstahl, Lügen usw. basieren alle auf Entscheidungen, die aus Angst Gefühlen entstanden sind. Entscheiden wir uns, zu helfen, zu unterstützen, zu erklären, zu vergeben, sich zu entschuldigen, Kompromisse einzugehen, ehrlich zu sein, Zugeständnisse zu machen, dann basiert unsere Entscheidung auf Liebe.

Akzeptanz statt Widerstand

Man kann versuchen, Widerstand gegen Situationen, Menschen, Gesetze usw. zu leisten. Leider erreicht man damit eher das Gegenteil. Man gibt dem ganzen nur mehr Energie, wodurch es noch stärker wird. Umso mehr man GEGEN Terror kämpft, desto stärker wird er.
Anderes Beispiel, umso mehr ich mich drueber aufrege, dass ich so viele Hemden zu buegeln habe, desto laenger und anstrengender wird es mir vorkommen. Akzeptiere ich es aber und gebe mich der Aufgabe bereitwillig, desto einfacher wird es mir fallen.

Vergeben statt nachtragen

Meiner Meinung nach, eines der größten Herausforderungen der Menschheit. Ja, jeder wurde mal verletzt, betrogen, benutzt, belogen. Ich auch. Aber, was wäre, wenn jeder Mensch so nachtragend wäre? Wenn niemand vergeben würde? Stell dir das mal vor. Ich bezweifle, dass es unsere Spezies dann noch geben würde. Hast du schon mal einer Person vergeben, nachdem du lange gezögert hattest? Wie hat sich das im Nachhinein angefühlt? Ich wette großartig! Denn weißt du wieso? Durch Vergebung wachsen wir. Wir springen über unser Ego und machen einen riesigen Schritt nach vorne. Niemand verlangt, dass du mit dieser Person Zeit verbringen musst. Du musst ihr nur vergeben. Und danach wird es beiden besser gehen. Egal, was diese Person auch gemacht hat. Verlasse die Opferhaltung und vergebe.

Vertauen statt Zweifel

Habe Vertrauen ins Leben. Ich verspreche, es fügt sich zum Guten. Doch hast du Zweifel, ziehst du Negativität, Drama und Probleme nur so an. Glaube mir, ich habe schon auf der Strasse gestanden, ohne einen Cent in der Tasche und ohne eine Unterkunft. Es war schwer, aber ich habe mich gegen Zweifel und für Vertrauen entschieden. Und was ich bekommen habe, grenzt für manche an Wunder – für mich war es eine universelle Fügung. Also hab Vertrauen. Du kannst deine Träume erfüllen.

Höhere Bedeutung statt persönlicher Ehrgeiz

Um erfüllt zu sein, ist es essentiell, das zu tun, was du magst. Deine persönlichen Träume zu erfüllen ist toll. Aber noch wichtiger, als deine persönlichen Ziele hinterherzujagen, ist eine Bedeutung darin zu finden. Einen Mehrwert, der über deine persönlichen Ziele heraus geht. Sei es in deinem privaten oder beruflichen Leben. Wenn du einen Job hast, der dir ein tolles Einkommen erbringt, du aber täglich Menschen übers Ohr ziehst, ausbeutest oder ihnen Sachen aufschwätzt, die sie eigentlich nicht brauchen, nur damit du mehr Geld bekommst, wirst du am Ende des Tages nicht glücklich sein. Denn damit hast du vielleicht, deinen Traum, vom großen Haus und teurem Auto erreicht, aber deine  tägliche Arbeit hat absoluten keinen Mehrwert für irgendjemand anderen.

Loben statt Kritisieren

Wir sehen oft nur die Schwächen und Markel einer Person und übersehen meist die Qualitäten und Stärken. Wir kritisieren viel häufiger, als dass wir loben. Dabei vergessen wir, dass unsere Mitmenschen nur ein Spiegelbild von uns selbst sind. Probier es doch mal selber aus. Achte darauf, was dich an deinem Partner, deiner Partnerin, deinen Eltern, Geschwistern, Freunden oder Kollegen stört. So habe ich mich zum Beispiel wochenlang drüber geärgert, dass mein Freund, dreckiges Geschirr und Tassen oft in der Spüle liegen lässt.  Bis zu dem Tag, an dem ich mich an das Spiegelbild erinnert habe und feststellen durfte, dass ich eigentlich mich selbst in ihm sehe, die es nicht auf die Reihe bekommt, ihre Klamotten im Zimmer aufzuräumen. Ich habe mich also die ganze Zeit über ein Verhalten einer andere Person beschwert, obwohl ich mich genauso verhalten habe. Also kehrt erstmal vor der eigenen Haustür und gleichzeitig öffnet die Augen und seht die gute Seite im Menschen. Wie auch du, hört dein Gegenüber auch gerne ein nettes Wort.

Herausforderungen statt Probleme

Oft höre ich Menschen die behaupten „Jeder hat ja seine Probleme“. Als seien Probleme ein fester Bestandteil des Mensch Sein. Aber für mich klingt das viel zu negativ. Was würde passieren, wenn du ein Problem, nicht als Problem siehst, sonders als Herausforderung? Herausforderungen sind etwas Positives, an dem du enorm wachsen kannst. Du wirst kreativ, um eine Lösung zu finden und bist am Ende über jede Herausforderung froh, die du überwinden darfst. Also sieh Herausforderungen und nicht Probleme.

 


 

Das waren die ersten sieben Unterschiede, die glückliche Menschen anders machen. In den nächsten Tage, teile ich die restlichen sieben mit dir. Ich bin so begeistert davon, dass ich sie mir so oft wie möglich durchlese, damit ich sie verinnerlichen kann. Ich hoffe, ich konnte auch dich damit inspirieren oder motivieren.

Bis die Tage
Daria

Bildquellen

  • 20150819_143332: Daria

Ein Gedanke zu „Was glückliche Menschen anders machen – Teil 1

  • Das Thema mit der Akzeptanz lebe ich inzwischen schon unbewusst, den es macht meiner Meinung keinen Sinn, gegen etwas zu Kämpfen oder sich über etwas aufzuregen, dass sowieso nicht geändert werden kann.
    Mit dem Vergeben klappt es gegenüber anderen viel besser, als mir selbst gegenüber. Aber dein Artikel zeigt mir wieder umso mehr, dass es um mehr, um etwas größeres geht, dass ist sehr motivierend 🙂
    Danke, dafür! Du machst das wirklich toll !!!
    Viele liebe Grüße,
    Julia

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