Ich bin zurück!

Hello, hello.

Mein letzter Beitrag ist schon zwei Monate her. Ganz schön lange Pause. Ich habe immer wieder dran gedacht, etwas zu schreiben, aber es fehlte mir jedes Mal die Entschlossenheit, mir die Zeit zu nehmen und mich hinzusetzen. Ich sehe ein, ich bin wohl nicht fürs Bloggen gemacht. Aber gerade eben, kam überraschenderweise das Bedürfnis, etwas mitzuteilen.

Bei mir hat sich in den letzten zwei Monaten einiges getan. Gleichzeitig, ist aber vieles noch beim Alten geblieben. Ich bin nach wie vor in London, allerdings haben meine letzten Wochen hier angeschlagen! Ich kann es kaum glauben, denn mittlerweile sind es schon über acht Monate, die ich hier lebe.

arbeiten, essen, schlafen, arbeiten, essen, schlafen, arbeiten, essen, schlafen…

Vor gut einem Monat kam ich an einen Punkt, an dem ich jegliche Lebensfreude und Energie verloren hatte. Ich musste traurig feststellen, dass ich genau das Leben führte, dass ich nie führen wollte. Sprich, früh aufstehen, arbeiten, müde sein, nach Hause kommen, schlafen, essen, schlafen, früh aufstehen, arbeiten, müde sein…montags die Tage bis zum Wochenende zählen und sonntags betrübt sein, weil es so schnell vorbei flog. So ging es zwei, drei Wochen, bis ich einfach nicht mehr konnte. Geistig klebte ich an der Oberfläche, beschäftigte mich nur mit den Fragen, was ich später kochen könnte und ob ich Zeit genug für ein Mittagsschläfchen haben würde. Ich fühlte mich wie ein Frack, dass sich nur von Zuhause auf die Arbeit schleppte und später zurück. Fünf Tage die Woche. Selbst das Wochenende verbrachte ich oftmals im Bett, da ich einfach zu müde war, um etwas zu unternehmen. Unter anderem auch ein Grund, wieso es hier so still geworden ist. Meinen Frust kompensierte ich mit zu viel Essen und letztendlich trug ich nicht nur emotionale Last, sondern auch körperliche mit mir herum.

Stopp!

Dann eines Tages sagte ich mir: „So möchte ich nicht leben. Das bin nicht ich.“ Da mein Freund zu dem Zeitpunkt in einer sehr ähnliches Situation war, fällten wir eine Entscheidung. Wir werden London verlassen, weil es uns beiden einfach nicht gut tut. Schlechte Luft, nie verstummende Lärm, Menschenmassen, extreme Reizüberflutung, Stress, Müdigkeit…

Es geht Ende des Jahres zurück nach Hause nach Deutschland. Das ständige Fernweh, dass ich in den letzten Jahren hatte, hat sich nun in Heimweh verwandelt. Nun folgen wir dem Wunsch, uns selbst zu verwirklichen, etwas Neues zu erschaffen, uns selbstständig zu machen und unsere Leidenschaft zum Beruf zu machen. Eine wahnsinnig spannende Zeit hat angefangen und ich kann es kaum abwarten richtig loszulegen. Schon bald erfahrt ihr von unserem Plan, aber zuerst geht es nächste Woche zu Besuch nach Deutschland, wo wir einiges klären müssen. Wenn das alles nach Plan läuft, möchte ich Genaueres erzählen.

Dein Leben – deine Entscheidungen

Was ich euch hiermit nur sagen möchte, wenn ihr unzufrieden seit – egal mit was – ändert etwas. Ihr habt es in der Hand, wie euer Leben verläuft, denn es ist eure Geschichte. Und ebenso wichtig, bleibt euch treu und behandelt euch selbst mit Respekt. Als ich merkte, dass ich mir auf geistiger und körperliche Ebene mit meinem Lebensstil schadete, versuchte ich es erstmal zu ignorieren und schub es ständig vor mir hinweg. Ich dachte, dass ich mich eines Tages dran gewöhnen würde. Aber das war der falsche Weg. Wenn man es so macht, wird man eines Tages gegen eine Wand laufen, an der man zerbricht.

Ich weiß, die Vorstellung gewisse Dinge im Leben zu ändern, kann Angst machen – vielleicht muss man das ein oder andere Risiko eingehen. Aber glaub mir, letzten Endes kannst du nur gewinnen. Es findet sich immer ein Weg und in jedem steckt das Potenzial seine Träume zu verwirklichen.

Hier verabschiede ich mich auch schon wieder, denn ich wollte eigentlich nur ankündigen, dass ich von nun an wieder aktiver sein werde. Ich verrate euch schon den nächsten Beitrag! Nach acht Monaten London erlaube ich mir, ein Zwischenfazit zu ziehen, weshalb man mal in London gelebt haben sollte und weshalb man London meiden sollte 😉

Ich wünsche dir einen schönen, erholsamen Abend!

Bis zum nächsten Mal!

Daria


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Bildquellen

  • Denkefair – Rucksack: @Michael Virahsawmy

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